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Drei Live-Abende mit Gunda Frey

VERSTEHEN.
ERINNERN.
FREY SEIN.

Was, wenn dein Nervensystem erklärt, wie du geworden bist – aber nicht, wer du bist?

19.–21. Oktober 2026 · jeweils 19:00 Uhr · online

Du hast gelernt, dich zu verstehen.

Deine Kindheit. Deine Prägungen. Deine Glaubenssätze. Deine Bindungsmuster. Deine Schutzreaktionen. Vielleicht auch dein Trauma.

Und plötzlich ergibt vieles Sinn. Warum du reagierst, wie du reagierst. Warum du immer wieder in dieselben Muster rutschst. Warum dein Kopf längst weiß, dass alles okay ist – während dein Körper etwas völlig anderes erzählt.

Dieses Verstehen kann unglaublich befreiend sein.

Aber was, wenn Verstehen nicht das Ende ist?

Was, wenn Trauma und Nervensystem sehr viel darüber erklären können, wie du geworden bist, wie du heute bist – aber noch lange nicht: wer du bist?

Und was, wenn du gar nicht dein ganzes Leben damit verbringen musst, dich zu regulieren, zu optimieren und zu heilen? Was, wenn da noch viel mehr auf dich wartet?

Ich habe mein halbes Leben nach Antworten gesucht.

Warum werden Menschen, wie sie werden? Warum wiederholen wir Muster, obwohl wir sie längst erkannt haben? Warum haben wir Angst, obwohl wir wissen, dass wir gerade sicher sind? Warum passen wir uns an, kontrollieren, funktionieren, kämpfen oder ziehen uns zurück?

Ich habe Antworten gefunden. In der Psychologie. In der Bindungsforschung. In der Traumatherapie. Im Nervensystem.

Ich habe darüber Bücher geschrieben, Menschen begleitet, Fachkräfte ausgebildet und jahrelang gelehrt: Jedes Verhalten hat seinen guten Grund. Das glaube ich noch immer.

Aber inzwischen beschäftigt mich eine andere Frage viel mehr: Was, wenn Trauma nicht die Antwort auf alles ist?

Was, wenn wir unser Nervensystem verstehen müssen, um zu begreifen, warum wir geworden sind, wie wir sind – aber danach etwas völlig anderes beginnt?

Ich stelle mein bisheriges Wissen nicht infrage. Ich gehe einen Schritt weiter. Vom Verstehen. Ins Erinnern. Ins Frey sein.

Und ich lade dich ein, diese drei Schritte mit mir zu gehen.

Drei Abende. Eine Bewegung.

Vom Verstehen ins Frey sein.

19. OKTOBER · VERSTEHEN

Warum bin ich geworden, wie ich bin?

Dein Nervensystem hat eine Geschichte. Es hat gelernt, dich zu beschützen. Vielleicht durch Funktionieren. Durch Kontrolle. Durch Anpassung. Durch Rückzug. Durch Kampf.

Und manches davon nennst du heute vielleicht einfach: „So bin ich eben."

Aber was, wenn du es gar nicht bist? Was, wenn dein Nervensystem etwas gelernt hat, das irgendwann sinnvoll war – und heute immer noch anspringt?

Am ersten Abend schauen wir genau dorthin. Nicht um noch tiefer in deiner Vergangenheit zu graben. Sondern damit du unterscheiden kannst: Was passiert gerade in mir – und was davon bin wirklich ich?

20. OKTOBER · ERINNERN

Was, wenn du gar nichts heilen musst?

Wir sprechen vom inneren Kind, das geheilt werden muss. Von Trauma, das verarbeitet werden muss. Von Glaubenssätzen, die aufgelöst werden müssen. Vom Nervensystem, das reguliert werden muss. Immer mit derselben Grundannahme: Da stimmt etwas noch nicht.

Aber was, wenn diese Annahme nicht stimmt? Was, wenn dein Trauma zu deiner Geschichte gehört – aber nicht darüber entscheidet, wer du bist? Was, wenn dein Nervensystem ein Teil von dir ist – aber du viel größer bist als seine Reaktionen?

Und dann wird die Frage plötzlich eine andere. Nicht mehr: Was muss ich noch heilen? Sondern: Wer bin ich außerhalb meiner Geschichte, meines Traumas und meiner erlernten Reaktionen?

Genau darum geht es am zweiten Abend. Wir werden dafür nicht noch tiefer graben. Wir wechseln die Richtung.

21. OKTOBER · FREY SEIN

Die Kunst, frey zu sein.

Stell dir vor, du verstehst deine Angst – aber musst ihr nicht mehr gehorchen. Du kennst deine Geschichte – aber musst sie nicht immer weitererzählen.

Dein Nervensystem reagiert – aber entscheidet nicht mehr automatisch darüber, wie du liebst, arbeitest, führst, mit Geld umgehst oder dein Leben gestaltest.

Was würde dann möglich? Wie würdest du entscheiden? Wie würdest du lieben? Wie würdest du arbeiten? Wie würdest du mit Unsicherheit umgehen? Was würdest du tun, wenn deine Angst mitkommen dürfte – aber nicht mehr am Steuer säße?

Darum geht es am dritten Abend. Nicht um ein Leben ohne Angst. Nicht um die nächste optimierte Version deiner selbst. Sondern um etwas, nach dem wir uns vielleicht alle sehnen: Frey sein.

Diese drei Abende sind für dich, wenn …

  • ·du keine Lust mehr hast, dich ständig selbst zu optimieren, als wäre irgendwo in dir noch ein Fehler, den du nur endlich finden und beheben müsstest.
  • ·du schon unglaublich viel über dich verstanden hast – deine Muster, deine Trigger, deine Vergangenheit, dein Nervensystem – und trotzdem spürst: Da muss noch mehr sein.
  • ·du das Gefühl „Mit mir stimmt etwas nicht" nicht noch besser verstehen, sondern irgendwann wirklich hinter dir lassen möchtest.
  • ·du nicht noch zehn Jahre damit verbringen willst, darauf zu warten, endlich „geheilt genug" für dein Leben zu sein.
  • ·du wissen möchtest: Wer bin ich eigentlich, wenn ich mehr bin als meine Geschichte, meine Prägungen und die Reaktionen meines Nervensystems?
  • ·du dir erlauben möchtest, Angst zu haben, ohne dass Angst deine Entscheidungen trifft.
  • ·du nicht mehr werden möchtest, wer du sein solltest – sondern dich erinnern willst, wer du längst bist.

Und vor allem: wenn du endlich FREY SEIN willst.

Nicht irgendwann. Nicht wenn alles aufgearbeitet ist. Nicht wenn dein Nervensystem nie wieder reagiert. Jetzt.

Vielleicht brauchst du nicht noch mehr Wissen.

Vielleicht weißt du längst unglaublich viel. Du weißt, wo deine Muster herkommen. Du kennst deine Trigger. Du verstehst dein Nervensystem. Du hast Bücher gelesen, Podcasts gehört, Seminare besucht, vielleicht Therapie gemacht.

Und trotzdem gibt es diesen Moment: Und jetzt?

Muss ich mich wirklich den Rest meines Lebens beobachten, regulieren, bearbeiten und verbessern? Oder gibt es einen Punkt, an dem ich sagen kann: Ich habe verstanden. Und jetzt will ich leben.

Genau dort möchte ich mit dir hin.

VERSTEHEN. ERINNERN. FREY SEIN.

19.–21. Oktober 2026 · jeweils 19:00 Uhr · live online

Die Anmeldung wird in Kürze hier freigeschaltet.

Was du wissen musst

Investition?+

Den aktuellen Preis findest du oben bei der Anmeldung.

Wann?+

19., 20. und 21. Oktober 2026.

Uhrzeit?+

Jeweils 19:00 Uhr.

Wo?+

Live online.

Brauche ich Vorwissen?+

Nein. Du musst dich weder mit Trauma noch mit Nervensystem beschäftigt haben. Das Thema Selbstreflexion sollte jedoch kein Fremdwort für dich sein.

Ist das Therapie?+

Nein. Die drei Abende ersetzen keine Psychotherapie oder medizinische Behandlung.

Muss ich etwas von mir erzählen?+

Nein. Du entscheidest jederzeit selbst, wie viel du teilen möchtest.

Gibt es Aufzeichnungen?+

Ja. Alle drei Abende gibt es als Aufzeichnung, du hast Zugang bis 19. Januar 2027.

Muss ich eine Ausbildung bei FreyMuT gemacht haben?+

Nein. Diese drei Abende sind offen für alle. Du brauchst keine Vorkenntnisse, keinen Beruf im sozialen Bereich und keine Ausbildung bei uns.

Was ist, wenn ich an einem Abend nicht kann?+

Die drei Abende bauen aufeinander auf, sie sind aber jeder für sich verständlich. Wenn dir ein Abend dazwischenkommt, verlierst du nicht den Anschluss – und du kannst ihn als Aufzeichnung nachholen.

Was brauche ich technisch?+

Einen Rechner, ein Tablet oder ein Handy und eine Internetverbindung. Den Zugangslink bekommst du nach der Anmeldung per E-Mail. Du musst nichts installieren und deine Kamera nicht einschalten.

Diese drei Abende sind ein Bildungsangebot und ersetzen keine Therapie und keine ärztliche Behandlung. Wenn es dir gerade sehr schlecht geht, wende dich bitte an deine Therapeutin, deinen Arzt oder eine Beratungsstelle. Die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr kostenfrei erreichbar unter 0800 111 0 111.

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